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Embedded Linux von ner Automotive QA abnehmen lassen, die aus der Microcontroller / Classic Autosar Welt kommt, ist volle Katastrophe.

Ich schreib' doch kein Detailed Design für den Linux Kernel oder irgendwelche Busybox-Anteile und schreibe Unit-Tests dafür >_<

Kann ja verstehen, was die wollen, aber es ist schlicht unmöglich, dieselben Prinzipien auf "off the shelf" OSS anzuwenden, die ich nicht selbst geschrieben habe ...

Klar, Schnittstellen kann ich testen, wenn ich Requirements dazu habe. Aber ich kann doch nicht anfangen, für jede Zeile Code, die ich verwende, Unit Tests zu schreiben :D

@SunDancer stimmt :D Kann man, wenn man sehr, sehr, sehr viel Geld übrig hat (und Zeit!)

@thomas Jetzt weißt du weshalb die Entwicklung in der automobilbranche so lange dauern.
Die sind mit ihren Tests noch nicht durch^^

@Hughenknubbel Jepp. Das ist der Grund, wieso es bei Tesla so flott geht, und bei den Deutschen OEMs nicht: Tesla testet im Feld.

:P

@thomas ja, das Merkt man aber auch. ist ein Grund von vielen weshalb ich niemals einen Tesla kaufen würde^^

@thomas ein Bekannter macht Software für Entertainment-Systeme im Airbus (BTW auch ein Embedded Linux). Der hat mal durchblicken lassen, wie aufwändig das ist. Und das sind Systeme, die nicht selbst sicherheitsrelevant sind, sondern nur so nebenbei laufen.

@Photor jepp, Airbus ist ja noch krasser. Ähnlich wie in der Medizinbranche ;-)

Mir sind sogar mal Stories zu Ohren gekommen, die besagen, in gewissen Entwicklungsabteilungen werde der Internetzugriff für die Devs auch gerne mal abgeschaltet, um Copy&Paste zu verhindern. (sodass tatsächlich Docs gelesen werden müssen) :D

@thomas sowas auch.

Und dann Dokumentationspflicht für alles(!). Aber vor allen Dingen Unit-Tests für alles und jedes - voll dokumentiert, versteht sich.

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